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Toyota Gazoo Racing siegt erneut bei der Rallye Dakar

Nasser Al-Attiyah und Mathieu Baumel wiederholen Vorjahreserfolg
  • Fünfter Gesamtsieg für Al-Attiyah
  • Insgesamt vier Toyota Hilux T1+ auf den ersten fünf Plätzen
  • Al-Attiyah und Toyota auf Rang zwei im W2RC-Gesamtklassement

Nasser Al-Attiyah und sein Beifahrer Mathieu Baumel haben ihren Titel erfolgreich verteidigt: Bei der Rallye Dakar sicherten sich die beiden mit einem Vorsprung von 1:20:49 Stunden den Gesamtsieg in Saudi-Arabien. Für den Katarer Al-Attiyah ist es der fünfte Gesamtsieg, für seinen französischen Co-Piloten der vierte.

Die letzte Etappe war eine 136 Kilometer lange Prüfung vom Biwak in Al-Hofuf bis zum Ziel in der Küstenstadt Dammam. Ihr folgte eine weitere, 100 Kilometer lange Verbindungsetappe bis zum Zielpodium.

Giniel de Villiers, der zum 20. Mal in Folge die Ziellinie bei der Rallye Dakar überquerte, landete auf dem vierten Platz der Gesamtwertung. Damit hat der Südafrikaner insgesamt 15 Top-Fünf-Platzierungen erreicht, darunter den Gesamtsieg im Jahr 2009. Nur ein einziges Mal landete de Villiers außerhalb der ersten zehn Plätze und stellte auch mit dem vierten Platz bei der Dakar 2023 erneut unter Beweis, wie zäh und hartnäckig ein echter Dakar-Veteran ist. Zusammen mit seinem Beifahrer Dennis Murphy beendete er die 45. Ausgabe der Rallye mit einem Rückstand von 2:31:12 Stunden.

Für Henk Lategan und seinen Co-Piloten Brett Cummings wird die Dakar 2023 wohl lange in Erinnerung bleiben: als ein Rennen, das auch komplett anders hätte ausgehen können. Zwischenzeitlich lagen sie auf Platz zwei der Gesamtwertung, bevor sie durch harte Rückschläge wieder zurückgeworfen wurden. Die beiden zeigten während der gesamten Rallye ein hohes Tempo und landeten letztendlich auf dem fünften Rang, mit weniger als fünf Minuten Rückstand hinter ihren Teamkollegen.

Dritter Platz für privat eingesetzten Toyota Hilux T1

Neben den Werksteams von Toyota Gazoo Racing belegte ein privat eingesetzter Toyota Hilux T1+ mit Lucas Moraes am Steuer den dritten Platz. Für den Brasilianer war es die erste Teilnahme an der Rallye Dakar, der mit dem Deutschen Timo Gottschalk jedoch einen sehr erfahrenen Beifahrer an seiner Seite hatte.

Toyota in Herstellerwertung auf Platz 2

In der Rallye-Raid-Weltmeisterschaft (W2RC) sammelten Al-Attiyah und Baumel 85 Punkte und liegen damit nach der ersten von fünf Runden auf dem zweiten Gesamtrang, da in diese Wertung auch Tagesergebnisse der Marathonrallye einfließen. Toyota liegt in der Herstellerwertung ebenfalls auf Platz zwei mit gerade einmal einem Punkt Rückstand zur Spitze. In der letzten Februarwoche findet mit der Abu Dhabi Desert Challenge der zweite Lauf der Rallye-Raid-Weltmeisterschaft statt.

„Was für ein Tag für unser gesamtes Team!‘‘, freute sich Glyn Hall, Teamchef von TGR Dakar. „Die Dakar zu gewinnen ist etwas Unvergessliches, aber bei dem härtesten Rennen der Welt gleich zweimal hintereinander zu triumphieren, ist einfach außergewöhnlich. Mein aufrichtiger Dank gilt jedem einzelnen Teammitglied, jedem unserer Sponsoren und natürlich unseren Fahrern und Beifahrern, die ein beeindruckendes Ergebnis erzielt haben. Ich bin wirklich stolz auf unseren GR DKR Hilux T1+, der bewiesen hat, dass er zuverlässig und langlebig genug ist, um das härteste Rennen der Welt nicht nur zu bestehen, sondern es sogar zweimal in Folge zu gewinnen.‘‘

„Zunächst möchte ich allen drei Rennteams von ganzem Herzen danken‘‘, ergänzt Alain Dujardyn, Teamchef von TGR W2RC. „Nasser und Mathieu, Giniel und Dennis sowie Henk und Brett gilt mein aufrichtiger Dank für ihren unermüdlichen Einsatz seit der Eröffnungsetappe. Euer Einsatz bei der Mission Titelverteidigung hat es ermöglicht, dass die Dakar-Trophäe erneut von Toyota Gazoo Racing gewonnen wurde. Der heutige Sieg bei der Rallye Dakar war ein großer Schritt auf unserer W2RC-Reise. Die Punkte für den Gesamtsieg dürfen nicht unterschätzt werden, besonders wenn man bedenkt, wie hart diese Meisterschaft ist. Wie bei der Dakar selbst wollen wir unseren Titel in der W2RC-Meisterschaft verteidigen. Und obwohl wir Saudi-Arabien mit einem kleinen Rückstand verlassen, sind wir zuversichtlich, dass wir sehr gut für den Kampf um den Titel gewappnet sind.‘‘