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FIA WEC Saisonfinale

Viel Arbeit für Toyota Racing in Sao Paulo

TOYOTA Racing nahm das Finale zur FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft mit zwei 90-minütigen Trainings für das 6-Stunden-Rennen von São Paulo in Angriff.

  • Erstes Training zum Datensammeln genutzt
  • Titel in der Konstrukteurs-WM machbar
  • Toyota Fahrer-Duo Davidson/Buemi bereits vorzeitig Weltmeister
Titeljagd

Das Team sammelte dabei Datenmaterial über das Verhalten des TS040 HYBRID sowie der Michelin Reifen und arbeitet nun daran, für das Qualifying und vor allem für das Rennen am Sonntag die bestmögliche Leistung aus dem Material zu holen.

Der TS040 HYBRID #8 mit Anthony Davidson und Sébastien Buemi war heute Fünftschnellster, das Schwesternauto mit der Startnummer 7, gefahren von Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Mike Conway, war gerade mal 0,151 Sekunde dahinter auf P6.

Das Team hat sich für diesen achten und letzten Saisonlauf das Sichern der Konstrukteurs-Wertung der FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft zum Ziel gesetzt, nachdem Anthony und Sébastien ja bereits den WM-Titel in der Fahrerwertung in der Tasche haben.

TOYOTA führt die Tabelle um 40 WM-Punkte an, wobei übers Wochenende insgesamt 44 Zähler vergeben werden. Das bedeutet, dass der WM-Titel gewonnen ist, wenn auch nur eines der beiden Autos die Zielflagge sieht.

Nach drei Siegen in Folge und deren fünf über die bislang sieben ausgetragenen WM-Läufe der Saison, will das Team das Jahr mit einem starken Auftritt in Interlagos abschließen, wo man 2012 den allerersten Sieg in einem WEC-Rennen errungen hatte.

Trotz der Regenfälle zu Anfang der Woche, erfolgte das erste Training in São Paulo bei warmen Temperaturen und trockenen Bedingungen, was den Fahrern ermöglicht erstmals den neuen Belag der Strecke auszuloten.

Da der noch junge Asphalt deutlich griffiger ist, waren auch die Rundenzeiten gegenüber dem Vorjahr deutlich schneller und steigerten sich weiter, sobald das Team an der aerodynamischen und mechanischen Abstimmung Fortschritte machte.

Beide TS040 HYBRID liefen dabei zuverlässig und spulten 84 Runden ab, was 360 Km entspricht, wobei Stéphane in der #7 Sechstschnellster war und Anthony in der #8 auf P4 fuhr.

Das abendliche Training begann unter drohenden Regenwolken, weswegen mit beiden Autos umgehend die Abstimmungsarbeiten von Chassis und Reifen fortgesetzt wurde.

Einige wenige Regentropfen fielen während der ersten 30 Minuten, dennoch blieben Slickreifen erste Wahl bei den langen Stints, die beide Autos bei der Ermittlung des Reifenverschleißes auf dem neuen Interlagos-Belag abspulten.

Diese langen Stints addierten auf der kürzesten Rennstrecke der Saison ordentlich Laufleistung. Die beiden TS040 HYBRID legten weitere 117 Runden zurück, was insgesamt 866 Km entspricht.

Am Ende war die Bestzeit des Vorjahres von 1:20,784 Minute um über eine Sekunde unterboten. Als das zweite Training abgewinkt wurde, ergab Sébastiens schnellste Runde in der #8 Rang 5, Alex landete mit der #7 abermals auf P6.

Der Samstag beginnt mit einem letzten freien Training (von 10 bis 11 Uhr) vor dem Qualifying (15.20 bis 15.45 Uhr). Das Rennen wird am Sonntag um 13.00 Uhr Ortszeit gestartet werden.

TS040 HYBRID #7 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway)
  • Alex Wurz:
    „Ein ziemlich anspruchsvoller Trainingstag, aber auch sehr interessant. Wir mussten feststellen, dass die überarbeitete Strecke die Leistungsentfaltung des Autos drastisch veränderte. Das zeigt einmal mehr, dass starke Leistungen, wie wir sie heuer in den meisten Rennen zeigen konnten, von der gründlichen Vorbereitung und dem Feintuning abhängig sind, mit dem man den besten Kompromiss für jede Strecke findet. Unterschiedliche Streckenführungen führen auch zu ganz anderen Werten. Es ist klar, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben, bis wir da stehen, wo wir hinwollen.”
  • Stéphane Sarrazin:
    „Es lief heute ganz passabel und wir konnten eine Mengen Runden abspulen, was schon mal gut ist. Wir konnten das Auto gegenüber dem ersten Training merklich verbessern, das macht also Mut für morgen. Wir arbeiten hauptsächlich auf das Rennen hin und wollen zuversichtlich ins Rennen gehen können, um ein starkes Resultat heraus zufahren. Man konnte sehen, dass Porsche und Audi hier sehr schnell sind, also wird das nicht so einfach werden. Doch wir werden alles geben.” 
  • Mike Conway:
    „Gut, hier in São Paulo wieder im Auto zu sitzen. Ich kannte die Strecke schon aus der LMP2, doch mit dem neuen Belag ist sie sehr viel griffiger. Ich kam heute nicht so viel zum Fahren, doch die Balance des Autos schien mir OK. Wenn man aber auf die Zeitenmonitore schaute, wurde klar, wie schnell die anderen sind und dass wir noch Arbeit vor uns haben. Wir werden alles durchgehen und werden versuchen noch einige Zehntel heraus zu holen. Schauen wir mal, wo wir morgen nach dem Quali stehen.”
TS040 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi)
  • Anthony Davidson:
    „Es war heute ziemlich schwierig und wir sind noch nicht da angelangt, wo wir erwarteten zu sein. Es sieht so aus, als würde dieses Rennen zu der größten Herausforderung des Jahres ausarten aber wir sind bereit zu kämpfen. Das Auto funktionierte gut, ist großartig zu fahren und wir können rundenlang Druck machen. Normalerweise müssten wir allen Grund haben, sehr zufrieden zu sein. Doch mit diesen Rundenzeiten ist das nicht der Fall. Wir müssen nun herausfinden, was wir tun können, um uns zu verbessern.”
  • Sébastien Buemi:
    „Ein ziemlich kniffliger Tag heute. Wir sind nicht so schnell wie erwartet, also müssen wir noch etwas finden, was uns schneller macht. Wenigstens konnten wir unser Programm ohne Widrigkeiten abspulen, also haben wir jetzt jede Menge Datenmaterial zur Verfügung. Beide Konkurrenten sind hier stärker als wir, was sich in den Rundenzeiten zeigte. Positiv ist, dass der neue Belag die Strecke um einiges schneller macht, er ist griffiger und sorgt für weniger Reifenabnutzung.”

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