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Alles auf einen Blick
Alles auf einen Blick

Rollstuhlfechten goldmedaillen gewinner

Bebe Vio

Ich habe lange von dieser Goldmedaille geträumt. Jetzt sind andere an der Reihe. Geht raus und wählt eine Sportart für euch, egal ob ihr eingeschränkt seid oder nicht. Das ist sehr wichtig.

Bebe Vio

Ein Kämpfer von Anfang an.

Bebe Vio ist wie ein kleiner Ball voller positiver Energie. Leidenschaftlich und inspirierend. Ihr Motto lautet: "Das Leben ist zu gut." Und jedes Mal, wenn sie ein Match gewinnt und diesen feierlichen Schrei ausstößt, glauben wir ihr.

Mit fünf Jahren zeigte Bebe bereits ein Talent zum Fechten. Ein Naturtalent - beweglich auf ihren Füßen mit blitzschnellen Reflexen. Aber im Alter von 11 Jahren stand sie vor dem ultimativen Kampf, als bei ihr Meningitis diagnostiziert wurde. Die Krankheit führte zur Amputation ihrer Arme und Beine, aber sie weigerte sich, den Traum aufzugeben, Champion zu werden. Mit ihrer Arbeitsmoral sollte es nicht lange dauern, bis sie die Goldmedaille mit nach Hause nehmen konnte und damit die Welt inspiriert hat.

4. März 1997

Geboren

Venedig, Italien

Heimatstadt

Rollstuhlfechten

Sport

2

Gold Medaillen

Erste Schritte einer langen Reise.

Der Weg zur Genesung war nicht einfach, aber Bebe nahm die Reha wie jede andere Herausforderung an, mit der sie konfrontiert war: mit entschlossener Bestimmtheit. Und nach drei Monaten intensiver Physiotherapie machte sie ihre ersten Schritte auf Beinprothesen. In diesem Moment wollte Bebe das paralympische Fechtgold gewinnen. Einige hatten ihre Zweifel, und das aus gutem Grund: Es hatte noch nie einen paralympischen Fechter ohne Arme oder Beine gegeben. Aber Bebe weigerte sich das zu akzeptieren und sagte: "Lasst es mich versuchen." Sie arbeitete mit ihrem Vater zusammen, um ein benutzerdefiniertes Florett zu erstellen, und nur drei Jahre später erhielt sie einen Platz in der italienischen Nationalmannschaft.

"Ich verspreche dir, alles was du
hast ist alles was
du brauchst.
"

Erzähl einem Mädchen mit einem Schwert nicht was unmöglich ist.

Bebe, trainiert von der Goldmedaillengewinnerin Simone Vanni, eroberte die Fechtwelt im Sturm und holte 2013 ihren ersten Weltcup-Sieg in Montreal und 2014 ihre erste Europameisterschaft. Mit jedem Spiel schärfte Bebe ihre Fähigkeiten und bereitete sich auf die Paralympics 2016 in Rio vor. In Rio hat sich all ihre harte Arbeit und ihr Engagement ausgezahlt. Sie schaffte die erste Runde des Wettbewerbs, in der kein einziger Punkt gegen sie erzielt werden konnte. Bei einem atemberaubenden 15:7-Sieg gegen den Titelverteidiger gewann Bebe Gold.

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