Feedback zu den zahlreichen Medienberichten rund um Toyota-Fahrzeuge
Toyota steht für höchste Kundenorientierung und kompromisslose Produkt und Servicequalität. Dies haben zahlreiche Pannenstatistiken des TÜV Reports (in Zusammenarbeit mit Auto Bild) bewiesen. Bedauerlicherweise haben zahlreiche Medienberichte rund um Toyota Fahrzeuge aufgrund von Rückrufen zu einer allgemeinen Verunsicherung geführt.
Wir erhielten aber auch positives Feedback und danken sehr herzlich für die motivierenden Worte. Finden Sie einen Auszug der Stellungnahmen nachfolgend (Die vollständigen Namen sind uns bekannt, werden aber aus Datenschutz-Gründen nicht veröffentlicht):
Frau B., 11.02.2010/Wien
Betreff: Rückrufaktion
Liebe Toyota Geschäftsführung - Liebes Toyota Team! Seit 30 Jahren bin ich treuer und überzeugter Toyota-Fahrer - war immer, bis auf wenige Kleinigkeiten,durchaus zufrieden - UND lasse mich auch durch die derzeitige Misere mit den Gaspedalen etc. nicht verunsichern. Ich vertraue darauf, dass Toyota in altbewährter Manier und Verantwortungsbewußtsein dem Kunden gegenüber alles tut, um diese technische Defekte zu beheben. Was ich sagen will: ICH BIN WEITERHIN ÜBERZEUGTER TOYOTA KUNDE (habe soeben einen VERSO gekauft) -- und wollte sie alle mit diesem Mail positiv motivieren!! Herzliche Grüße
Herr H., 10.02.2010/Bludenz
Betreff:Toyota Rückrufaktion.
Ich kann Ihnen mitteilen, dass mein nächstes Auto sicher ein Toyota sein wird. Was man da momentan aufführt ist ein Skandal. (Ford Fahrer seit x Jahren)
Frau D., 09.02.2010/Wien
Betreff: Corolla und Priusfahrer
Sehr geehrte Damen und Herren !
Muß meinen Ärger los werden. Ich ärgere mich sehr über den ORF. In den Nachrichten wurde, z.B. heute, immer an erster Stelle die Probleme bei Toyota genannt.
Ich frage mich, wer steckt da dahinter, immer wieder auf Toyota hinzuweisen? Vielleicht Konzerne, die Weltspitze werden wollen? Wie wenn es keine anderen Probleme in unserem Land geben würde. Beim Prius steht es in der Bedienungsanleitung , das beim Bremsen auf holprigen Untergrund Aussetzer sein können. Wenn man, egal welches Auto in Betrieb nimmt, sollte man die Betriebsanleitung lesen (können) und immer mit unvorhergesehenen Ereignissen rechnen.
Der Tam-tam wegen dem Gaspedal, haben die Autos keine Bremsen, Kupplung oder eine Neutralstellung? Hoffentlich verschwinden bald die negativen Berichte aus den Medien und der Schaden hält sich in Grenzen.
Mit freundlichen Grüßen
2 zufriedene Toyotafahrer
Frau G., 07.02.2010/Feldkirch
Betreff:Toyota
Sehr geehrte Damen und Herren, in ca 3 Jahren werde ich mir wieder ein Auto leisten können und es wird wieder ein Toyota sein, natürlich gebraucht, einen neuen kann ich mir nicht leisten. Ich wollte nur mitteilen, dass ich vor Jahren einen gebrauchten Toyota Carina gefahren bin bis die Federbeine fast aus dem Chassi geschaut haben. Der Motor würde immer noch laufen und ich habe dieses Auto geliebt. Also ich werde der Fa. Toyota sicherlich treu bleiben. Ich hoffe, Sie bekommen noch viele Feedbacks von treuen Toyota Fans. Fehler können überall passieren. Gute Geschäfte und freundliche Grüße
Frau E., 07.02.2010/Amstetten
Betreff: Aufregung um Toyota
Ich bin jetzt schon seit 2000 eine begeisterte Toyota-Fahrerin. Erst ein Toyota Yaris und nun einen Toyota Prius Hybrid. Ich liebe diese Marke und werde Toyota auch weiterhin die Treue halten! Mfg
Herr G., 04.02.2010/Graz
Betreff: Kopf hoch!
Sg. Toyota-Team! In diesen Zeiten möchte ich Ihnen von ganzem Herzen Mut zusprechen! Gerade aus einem Tief, wie Toyota es momentan leider durchleben muss, kann man am meisten lernen. Die schönsten Blumen wachsen nunmal auf der Asche des Vulkans. Es zeigt sich, dass es sehr viele Neider gibt, die Toyota den Erfolg missgönnen und die glauben, dass nun ihre Stunde gekommen ist. Doch deren Zeit ist längst abgelaufen, denn es zählen Innovation und ehrliche Werte. Gerade der Prius ist ein Sinnbild und eine Manifestation des Aufbruchs und des Neubeginns. Lassen Sie sich nicht entmutigen, blicken Sie vorwärts und nehmen Sie sich Eiji Toyoda zum Vorbild, der 1993 im Alter von 80 Jahren die Vision eines Antriebs für ein neues Jahrtausend hatte, die schließlich zum Prius wurde. Nutzen Sie diese Zeit, um zu erkennen, dass nichts Gutes selbstverständlich ist und nichts Schlechtes ewig währt; machen Sie Ihre Schwächen zu Ihren Stärken und zeigen Sie's der Welt! Herzliche Grüße von einem treuen Toyota-Fahrer!
Herr H., 07.02.2010
Betreff: Rückruf
Sehr geehrte Damen und Herrn! Ich lasse mir durch die negativen Schlagzeilen, die derzeit über Toyota gemacht werden, die Freude am Fahren mit Toyota nicht nehmen. Ich finde es ist ja offensichtlich von wo das ganze ausgeht um dem Image der Firma Toyota zu schaden. Ich fahre schon 34 Jahre Toyota und hatte noch nie Probleme. Diese Negativpropaganda wird bald den "Anderen" auf den Kopf fallen. Auf jeden Fall wird mein nächstes Auto wieder ein Toyota und ich bin stolz darauf. Herzliche Grüsse sendet Ihnen ein bestimmt immer treuer Toyotafahrer. |
Herr M., 02.02.2010/Reifnitz
Betreff: Positives Feedback
Sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte Ihnen gerade jetzt, da Toyota ein paar negative Schlagzeilen schreibt, meine eigenen Erfahrungen mit Toyota schildern. Ich habe vor einigen Jahren den alten Toyota Corolla Kombi meines Vaters übernommen, der mittlerweile schon über 290.000 km als Kilometerstand vorweisen kann. Ölfilterwechsel, Batteriewechsel, Dieselfilterwechsel und die Bremsleitungen waren die einzigen Reparaturen, die ich machen lassen mußte. Als Student, der die Hälfte des Jahres über arbeitet, um sein Studium zu finanzieren, hätte ich mir ohnedies kein Auto leisten können, welches ständig in der Werkstätte steht. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass mein Auto auf 100km nur 6 Liter Diesel verbraucht. Für weiterhin alles Gute,
Herr M., 01.02.2010/Trausdorf
Betreff: Rückrufaktion
Ich möchte nur ein Komentar zum aktuellen Thema 'Defektes Gaspedal' abgeben. Ich finde es ehrlich gesagt von den Medien nicht fair, dass man das Toyota-Problem z.B. auf Ö3 im Stundentakt in den Nachrichten bringt. Andere Autohersteller haben auch Probleme und Rückrufaktionen, aber da wird nicht so ein Drama daraus gemacht. Ich fahre schon 25 Jahre Toyota und habe bereits das 4. Auto. Das erste neu gekaufte besitze ich immer noch (Toyota Corolla GTi), dieser ist mittlerweile 20 Jahre alt und hat diese ohne Panne und gröbere Reparaturen überstanden. Das soll eine andere Automarke Toyota einmal nachmachen. Außerdem ist Toyota auch nur zum Handkuss gekommen, weil das Gaspedal von einem Zulieferer und nicht von Toyota selbst stammt. Toyota versucht sowieso - so schnell wie möglich - das Problem bei den betroffenen Fahrzeugen zu beheben, so wie jeder andere Autohersteller es auch tun würde. Außerdem ist in Europa noch kein Fall aufgetreten, wo jemand verletzt oder sogar getötet wurde. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit Toyota und werde der Marke trotz der Rückrufaktion treu bleiben. Ich hoffe, dass das auch andere so sehen und sich der wirtschaftliche Schaden in Grenzen hält.
Frau V., 30.01.2010/Innsbruck
Betreff: Rückruf wegen Gaspedale
Zu den verschiedensten Artikeln in den Medien kann ich nur sagen, dass ich KEIN Problem bei meinem Yaris habe und ich mich nicht abhalten lassen werde, auch weiterhin einen Toyota zu kaufen! Wahrscheinlich wird das Ganze von der Konkurrenz noch weidlich geschürt! Ich bin mehr als zufrieden, auch mit meinem Händler, der Firma Falbesioner in Birgitz! Alles Gute und freundliche Grüße
4WD-INTERNATIONALES ALLRADMAGAZIN Nr. 01/2010, Chefredaktion
„DALLAS“ und „DENVER“ – Clan gegen Toyota?
Wer erinnert sich an die Fernsehserien Dallas und Denver mit Alexis Colby und J.R. Ewing? Intrigen, Heuchelei und Versuche gegnerische Unternehmen kaputt zu machen, waren Inhalte dieser Serien.
Verfolgt man nun die Szenarien, welche sich um Toyota weltweit abspielen, könnte man fast der Annahme sein, die „US-Intriganten“ sind wieder aktiv.
Vorweg genommen sei gesagt, Toyota baut gute Autos. Die ADAC Pannenstatistik ( als beste Fahrzeuge mit den wenigsten Reparaturen in den einzelnen Klassen sind fast immer Toyotas zu finden), kann kein Märchenbuch sein!
Fahrzeuge der Japaner wie Landcruiser, Hilux und sonstige Allradmodelle, die wir in unserem Heft und auf dieser Homepage besonders behandeln, zählen zu den besten der Welt! Nicht umsonst „reiten Missionare auf Wellblechpisten“ in Afrika und anderen schlecht zu erreichenden Gegenden auf diesen Autos tausende Kilometer ohne Probleme. Gerade in Afrika, wo Fahrzeuge härtest beansprucht werden und auf Schauplätzen, die nicht unbedingt mit dem Weltfrieden in Zusammenhang zu bringen sind, beweisen Toyotas Zuverlässigkeit und Standhaftigkeit.
In unserem Tochterunternehmen (Allrad Trainings-Centrum Wels) fuhren wir beispielsweise einen Toyota Landcruiser, Baujahr 1998, bis zum letzten Sommer. Insgesamt 296.000 Kilometer wurde das Fahrzeug von über 800 Teilnehmern bei Allradkursen bewegt. Das heißt, 800 verschiedene Benützer mit unterschiedlichem Fahrstil und jeweils anderen Ansprüchen. Nach über 10 Jahren Einsatz und das meistens nur im Gelände, fiel an Reparaturen an: Ein Auspuff, dreimal Bremsbeläge hinten und vorne, sowie ein vorderer linker Stoßdämpfer. Hier kam uns der jeweilige Toyotabetrieb (Importeur Frey) auch noch mit Kulanzpreis entgegen.
Es kann nicht sein und ich glaube es auch nicht, dass Toyota über Nacht verlernt hat, sichere Autos zu bauen.
Wenn man nun die Situation diverser US-Autobauer betrachtet, muss man fast annehmen, dass das Schlechtmachen der Japaner allgemein von höchster Ebene aus befohlen wurde.
Wer Besitzer eines der größten US-Autokonzerne ist, weiß wohl jeder. (Yes we can…..oder …No we cannot?)
Nun noch ein Apell an meine Kollegen der Motorpresse: Heult nicht mit den Wölfen, sondern bleibt zumindest ihr in euren Tages-, Wochen- und Fachmedien am Boden. Der Österreichimporteur von Toyota gab uns immer moderne, sichere und zeitgemäße Fahrzeuge. In meiner Praxis als Motorjournalist (über 25 Jahre) kann ich mich über keinen einzigen Negativbericht eines namhaften Kollegen erinnern. Das nur zur Erinnerung.
Übrigens: Unser Allrad Trainings-Centrum im Haus der Moser Mediengruppe kauft wieder japanische Autos. Toyota und Suzuki stehen an erster Stelle!
Herr B., 17.02.2010/Wien
Betreff: Toyota in den Medien
Sehr geehrte Damen und Herren der Geschäftsleitung! Wenngleich ich keine Fahrzeuge von Toyota besitze, ist es mir ein Anliegen, Ihnen zu schreiben. Dem Eintrag aufhttp://www.mmga.at/4_WD/?TOYOTA_KOMMENTARvon Chefredakteur Helmut Moser ist nichts hinzuzufügen. Er gibt der Gerechtigkeit alle Ehre. Ich mag gar nicht daran denken, mit welchen Samthandschuhen die Medien einen gleichartigen Rückruf eines deutschen Autoherstellers behandelten. Dieses Thema existierte gar nicht. Mit besten Grüßen
Herr KR E., 11.02.2010/Wien
Sehr geehrter Herr Kommerzialrat Frey,
es tut mir sehr leid, dass im Augenblick gerade die von Ihnen importierte und vertretene Marke, Toyota, zu den krisengeschüttelten Automarken zählt, die Probleme mit der Fertigung hat, jedoch ist in der heutigen Zeit kein Händler vor diesen Problemen geschützt, da auch kürzlich Honda Materialfehler meldete.
Nichts desto Trotz darf Ihnen zu den dzt. von Ihnen in allen Medien geschalteten Inseraten, die Entschuldigungen an den Konsumenten darstellen, gratulieren. Diese sind außerordentlich gut formuliert und zeigen von einer Größe, die ich bewundere.
Für die weitere Zukunft wünsche ich Ihnen persönlich alles Gute.
Freundliche Grüße
Herr H., 21.02.2010/Salzburg
Betreff: Rückrufaktion
Toyota you are the Best. Alle schreiben nur von Toyota.Möchte nicht wissen was alle anderen Autobauer für Probleme haben. Alleine was VOLVO in der letzten Zeit Rückrufaktionen hatte,das ist nicht normal. Dann muss man immer berechnen,wieviel Toyota an Autos pro Jahr verkauft ,gegenüber anderen Herstellern. Wenn es einen Deutschen Hersteller erwischt hätte,wären vielleicht 3 Tage grosse Aufregung gewesen,aber mehr auch nicht. Zudem finde ich es eine Frecheit,das jetzt viele das Ausnützen,und Schadenersatz wollen,weil das Auto durch die Rückrufe,an Wert verliert. Toyota wird wieder eine Macht werden.Toi Toi Toyota
Herr P, 19.02.2010/Gunskirchen
Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich möchte mich - wie es bereits viele vor mir gemacht haben - für die Marke Toyota aussprechen. Die Art und Weise, in der die momentane Rückrufaktion in der Öffentlichkeit dargestellt wird ist teilweise mehr als fragwürdig und auch in mir kommt der Verdacht auf, dass die Medien und andere Fahrzeughersteller offenbar glauben, einen Sündenbock gefunden zu haben. Toyota hat immer sehr zuverlässige Fahrzeuge gebaut und ich bin überzeugt dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird. Ganz zu schweigen vom hervorrangenden Preis-Leistungs-Verhältnis, welches Toyota bietet. Ich denke dass jeder Hersteller bereits von der einen oder anderen Rückrufaktion betroffen war. Wie man so schön sagt - wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Ich habe momentan die zweifelhafte Ehre, eine italienische Marke zu fahren, verbunden mit all den tollen Unannehmlichkeiten (regelmäßige Werkstattbesuche weil schon wieder irgendetwas defekt ist - zB defekte Kopfdichtung bei knapp über 100.000km, hoher Ölverbrauch, Zündkabel defekt, Getriebe defekt, Tachowelle gebrochen usw usw). Einen Fehler den ich nie mehr begehen werde. Zum Vergleich gab es in der Familie einen Toyota Camry Bj. 91, welcher leider im November vergangenen Jahres in einen Unfall verwickelt war (hätte die Werkstatt jedoch ein Teil rechtzeitig ausgetauscht, wäre dieser Unfall wohl nicht passiert). Nach 18 Jahren gab es keinen Rost, das Fahrzeug ist knapp 245000km gelaufen - ohne nennenswerte Defekte (regelmäßige Serviceintervalle, diverse Verschleißteile wie zB Bremsen, 2 ABS-Sensoren und kaputtes Flexrohr am Auspuff). Ganz zu schweigen von der Sicherheit, den dieses Auto beim Unfall geboten hat - für ein Fahrzeug dieses Alters sensationell (die betroffene Person hatte nicht einmal einen Kratzer, und das bei einem beinahe frontalen Aufprall auf eine Leitscheine mit Tempo 80-100, und 1, 2 Drehern zusätzlich). DAS war ein Auto! Genau aus diesen Gründen werde ich bei meinem nächsten Autokauf auf diese Rückrufaktion 'pfeifen', und auch die Marke Toyota sehr stark in Betracht ziehen (neben anderen japanischen Herstellern).
Ich wünsche Ihnen allen, dass diese unnötig aufgebauschte Rückrufaktion bald vergessen ist. Fest steht für mich, dass Toyota auch in Zukunft wohl die besten Autos der Welt bauen wird. Herzlichst,
Frau H. am 19.02.2010/Steyr
Betreff: Seit 30 Jahren zufrieden mit Toyota
Die Meldungen in den letzten Wochen, die in beinahe allen Medien ausgeschlachtet wurden, haben mich empört. Systematisch hat man versucht, den Ruf eines erfolgreichen Unternehmens zu zerstören. Ich bin eine sehr zufriedene Toyota-Fahrerin seit rund 30 Jahren. Mein Toyota hat mich noch nie im Stich gelassen - weder im Sommer bei größter Hitze noch im Winter bei grimmiger Kälte. Egal, auf welchen Verkehrswegen ich unterwegs war. Allerdings sollte man notwendigerweise beim Lenken eines Fahrzeugs mitdenken - Autos werden von Menschen gesteuert, die beim Fahren ihr Gehirn (das den "homo sapiens" auszeichnet) zwingend verwenden sollten.
Meine Meinung nach kam die Meldung von Problemen bei Toyota für eine in Turbulenzen geratene US-Autofirma zugunsten dieses Unternehmens gerade zur richtigen Zeit, um die negativen Nachrichten auswerten zu können. Schlagartig findet man auch bei anderen - nicht US-amerikanischen - Autoherstellern Schwierigkeiten bei den Gas- bzw. Bremspedalen. Eigenartigerweise gibt es diese Probleme nur bei Autoherstellern, die nicht aus den USA stammen! Noch nie hat ein Unternehmer sich mittels Medien für einen Fehler entschuldigt, der in einem seiner Herstellungsbetriebe passiert sein könnte, außer Herr Toyoda. Ich hoffe, Toyota kommt bald wieder aus den Schlagzeilen und kann ohne äußere Einflüsse gewohnt gut arbeiten. Mein derzeitiger Toyota Corolla wird nicht mein letztes Toyota Modell gewesen sein!
Herr Christian Kornherr in der Autorevue vom 01.03.2010
Schweinegrippe auf Rädern
Toyota zwischen Medienhysterie und einer ebenso komplizierten wie unangenehmen Wahrheit
An dieser Stelle habe ich schon öfter darüber geschrieben, wie einseitig und tendenziös Auto-Themen im ORF und in Tageszeitungen abgehandelt werden. Im letzten Monat durfte ich die Bestätigung sozusagen aus der ersten Reihe erleben. Den Anlass bot natürlich die Toyota-Geschichte.
Tagelang gehörten Toyota die Aufmacherseiten der Wirtschaftsteile, schließlich sprang auch das Fernsehen auf, und die Welle erwischte unsere Redaktion: Ein Fernsehteam nachmittags im Büro, Abendtermin beim ORF in ZiB 24. Dort wurde ich dann einigermaßen überrascht: In dem immerhin fünfminütigen Interview ging es nämlich nie darum, einen Experten nach seiner Meinung zu befragen, man wollte sich eigentlich nur die eigene Meinung bestätigen lassen, also schwere Verfehlungen Toyotas in Kommunikation und Qualität.
Eine derart einseitige Ausrichtung einer Story hat nichts mit dem Journalismus zu tun, den ich gelernt habe. Und offenbar zeigte ich mich störrischer als erwartet, was dazu führte, dass ich drei Mal in etwa die gleiche Frage gestellt bekam: Muss Toyota die Qualität verbessern?
Die richtige Antwort lautet natürlich: Sicher, aber … Bloß die Grautöne der Angelegenheit waren leider nicht gefragt, die Medienwelt dreht sich heute offenbar so schnell, dass nach der Skandalisierung eines Themas keine Zeit mehr bleibt für Abwägungen und komplizierte Antworten, nicht einmal im öffentlich-rechtlichen Bereich.
So hat sich beispielsweise noch keines der Qualitätsmedien die Mühe gemacht zu klären, warum in Europa zwar fast genauso viele Autos zurückgerufen werden wie in den USA, hier aber bis Redaktionsschluss noch kein einziger tödlicher Unfall bekannt geworden ist. 34:0, da könnte man auch auf die Idee kommen, dass es sich um ein rein amerikanisches Phänomen handelt, aber das würde ja die hübsch-gruseligen Schlagzeilen verderben.
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um das Phänomen zu erklären. Amerika war ja bekanntlich noch nie zimperlich, wenn es darum ging, die eigenen Interessen zu wahren. Fakten sind jedenfalls: Für die am Boden liegende US-Autoindustrie kommt die Affäre zum passenden Zeitpunkt, und die Transportbehörde NHTSA zeigte von Beginn an einen außerordentlich hohen Eifer in der Causa. Den Rest erledigten Medien, die jedes skandalträchtige Thema begierig aufgreifen.
Zudem gibt es in den USA eine florierende Schadenersatz-Industrie mit einem Heer von Rechtsanwälten, die an den Interstates mit haushohen Reklametafeln jedem Unfallopfer sein Recht versprechen. Nur so ist der dramatische Anstieg der mutmaßlichen Todesfälle – von 19 auf 34 in nur einer Woche – zu erklären. Stand der Dinge ist übrigens, dass es natürlich keine 34 Schuldsprüche gegen Toyota gibt, sondern dass Untersuchungen eingeleitet wurden. Noch so ein kleiner, feiner Unterschied, der im Medien-Tsunami völlig untergeht.
34 ungeklärte Unfälle in zehn Jahren, wo es unter anderem auch um verrutschte Fußmatten ging. Persönlich mache ich mir da mehr Sorgen um den Käse in den Kühlregalen. Zeitgleich zum Toyota-Rückruf wurden sechs Tote durch Listerien in heimischem Käse gemeldet. Natürlich kann und darf man keine Toten gegeneinander aufrechnen, ein Vergleich der Medienwirkung muss aber schon erlaubt sein. Und interessanterweise löste der tödliche Käse bei weitem nicht so ein Dauerfeuer aus wie hängen gebliebene Gaspedale in Amerika. Was zum Teufel ist da eigentlich los?
Aber bleiben wir beim Auto, und hier lautet die unangenehme Wahrheit einfach: Es gibt keine letztgültige Sicherheit. Natürlich ist jeder Tote einer zu viel, aber Autos sind nun einmal äußerst komplexe und kompliziert zu bedienende technische Geräte, zusammengebaut von Menschen aus über 10.000 Einzelteilen. Multipliziert man das mit den Millionenstückzahlen, die jährlich vom Band laufen, entstehen horrende Fehlermöglichkeiten, die man mit keinem Qualitätssicherungsprogramm der Welt zu 100 Prozent in den Griff bekommt. Dementsprechend sind Rückrufaktionen oft nur ein Placebo zur rechtlichen Absicherung und Beruhigungsmittel für die verunsicherten Kunden.
Tatsache ist aber auch: Toyota ist offenbar zu schnell gewachsen, das Qualitätsniveau ist nicht mehr dort, wo es einmal war – aber sicher nicht schlechter als der Durchschnitt. Die Wahrscheinlichkeit eines individuellen Fahrzeug-Defekts oder gar persönlichen Versagens ist bei Toyota wie bei jedem anderen Hersteller zigmillionenfach höher als ein systembedingter Schaden.
Der Rest entstammt schlicht einer völlig überhitzten Medienlandschaft. Der Fall Toyota ist nichts anderes als eine Art Schweinegrippe auf Rädern. Oder kann sich inzwischen niemand mehr an die Panikmache zu Beginn der Grippesaison erinnern?
Herr David Staretz in der Profil-Ausgabe vom 06.03.2010
Fußmatte des Grauens
Zu den herkömmlichen und gewohnten Gefahren des Autofahrens hat sich eine neue Bedrohung gesellt.
In den achtziger Jahren, als Automatik-Fahrzeuge der damals neu in den USA ausgelieferten Marke Audi gegen Garagenwände knallten, weil einige Amerikaner nicht mit den für ihr Empfinden zu eng nebeneinanderstehenden Pedalen zurechtkamen, zeigte sich erstmals die verheerende Macht amerikanischer Verbraucherschutzverbände. Audi benötigte acht Jahre und mehr, um sich aus dem Schlimmsten zu befreien. Bis heute ist es nicht ganz gelungen, den Makel der „unintended acceleration“ abzulegen. Obwohl eindeutig kein Konstruktionsfehler als Anlass für die unbeabsichtigten Beschleunigungen vorlag, wurde der deutsche Hersteller mit einer Klagewelle überzogen. Auch nach erfolgter Rückrufaktion von nahezu hunderttausend Fahrzeugen und dem Umbau der Pedale (und sicherheitshalber auch der Neu-Verankerung von Fußmatten) krachten immer noch Audis gegen Hindernisse. Von 600 gemeldeten Unfällen sollen sechs tödlich verlaufen sein. Öffentliche Hysterie führte dazu, dass einige Parkhäuser sogar das Einfahrverbot über den Audi 5000 (so hieß der Audi 100 in den USA) verhängten. Die Verkäufe brachen massiv und nachhaltig ein; bis heute liegen BMW und Mercedes in den USA weit voran.
Jedem Europäer war klar, dass ein statistisch relevanter Teil der vom Autofahren entwöhnten Amerikaner schlicht auf beide Pedale gleichzeitig gelatscht war und deren Audis deshalb beschleunigten. Doch das, was klar und offensichtlich erscheint, wird ausgeschaltet, sobald die Verbraucheranwälte mit ihren Millionenforderungen ins Spiel kommen. Dann wird ein Kaffeebecher zum Schmelztiegel und ein Mikrowellenherd zur tödlichen Pudelfalle.
Wenn jemand etwas hergestellt hat, sein Produkt ausgiebig nach allen Eventualitäten hin getestet hat, fällt es ihm immens schwer, daran zu glauben, dass es jemand von auswärts schafft, noch irgendwas kaputt zu machen. Deshalb veranstalten Autohersteller so genannte Clinics, einst auch schlicht „Missbräuchlichkeitstests“ genannt. Dann werden Familien mit Kindern eingeladen, sich den neuen Wagen, noch ehe er für den Verkauf freigegeben worden ist, noch einmal richtig herzunehmen. Ingenieure, die ja wissen, wie man eine Heckklappe schließt, eine Sitzlehne verstellt, eine Schaltung bedient, staunen dann, was kreativen Untams noch alles einfällt. Als ausgebildeter Techniker und Konstrukteur kinetischer Objekte weiß ich: Alles, was schiefgehen kann, geht schief. Selten hat Technisches die Tendenz, sich selber zu verbessern oder gar zu reparieren. Eher umgekehrt.
Die Tücke des Objekts führt dann selbst in der ausgeklügelten Gaspedalführung noch zu Verklemmungen, und herauszufinden, was eine sich selbst überlassene Fußmatte alles anstellen kann, dafür benötigt die Geschichtsschreibung noch weitere Jahrzehnte.
Darauf konnte ich in dieser Kolumne schon öfter verweisen, wie zuletzt im Jahr 2008: „Auch im Jahre 122 nach der Erfindung des Verbrennungskraft-Autos durch Carl Benz ist es noch nicht gelungen, Bodenteppiche – speziell auf der Fahrerseite – so zu verankern, dass sie sich nicht aus der Verheftung lösen und von Schuhabsätzen unters Gaspedal gestopft werden.“ Und vor rund acht Jahren war hier zu lesen: „Losgetretene Fußmatten, die sich unter der Bremse und vor allem unter dem Gaspedal schoppen, sind das große unlösbare Problem der Automobilgeschichte. Das reicht hinauf bis zum hyperschlauen Mercedes-Benz SL 500.“
Ständig hatte ich in allen möglichen Testwagen mit irgendwie sich in den Pedalen verhedderten Fußmatten zu kämpfen. Was tun? Man schiebt sie beiseite oder schmeißt sie überhaupt aus dem Auto. Allein bei meiner Reportage über die Brünner Straße habe ich vier Stück im Graben gefunden.
Allerdings kam es ja in den USA (und offenbar ausschließlich dort) tatsächlich zu Todesfällen – erst 21, jetzt 34, die Tendenz ist rückwirkend steigend.
In diesem Zeitraum gab es tausende „herkömmliche“ Todesfälle mit Autos, und in irgendeiner Weise waren sie wohl menschlich verschuldet, sonst würden sie ja dem Fußmatten-Syndrom zufallen. Ich will hier nichts gegenrechnen, aber man muss sehenden Auges klarstellen, dass Toyotas nicht des Teufels sind und dass es offenbar eine signifikante Anzahl von Menschen gibt, die nicht imstande ist, herzhaft auf die Bremse ihres Autos zu steigen, in welcher Situation auch immer.
Unlängst las ich von einem klugen Mann, der sich darüber beklagte, dass den Menschen der Hang zur materiellen Technik abhandenkomme. Das liege daran, sagte er, dass es kaum noch reparierbare Dinge gibt – keine Wecker, die man zerlegen, keine Mopeds, die man frisieren kann.
Einen 2CV oder VW Käfer konnte man mit Geschick und Glück noch selber zum Laufen bringen. Bei einem modernen Kleinwagen gibt es nur noch modulares Austauschen. Ein Blick unter die Motorhaube lohnt kaum, es gibt da eh nichts zu sehen. Überkorrekte Assistenzsysteme wie vibrierende Lenkräder, blinkende Rückspiegel, besorgte Kaffeetassensymbole nehmen uns den Durchblick aufs Eigentliche. Bald wird es einen Fußmattensensor geben. Toyota zieht schon einmal die Notbremse: Man möchte eine Not-Aus-Taste installieren. Dreimal drücken genügt.
Herr K. am 18.03./Villach
Sehr geehrte Damen u. Herren! Ich muß einmal vorweg sagen, dass ich meinerseits einen großen Fehler begangen habe, und den Prius nicht schon eher gekauft habe. Für mich das beste Auto, das ich je gefahren bin. [...] aber jetzt habe ich den Prius seit 2008 und bin äußerst zufrieden damit. In dem Auto merkt man, das sich Menschen was dabei gedacht haben, als Sie dieses Auto produziert haben.
[...] zumal ich die letzten negativen Schlagzeilen über Toyota in den Medien verfolgt habe. Wenn sich jemand sowas nicht verdient hat, dann ist es Toyota, der Weltbeste und Weltgrößte Autohersteller. Ich bin jetzt 50 geworden, und verspreche Ihnen, dass ich kein anderes Auto als einen Toyota mehr lenken werde. ;-) Der Verso als Hybrid wäre halt für meine Altersgeneration nahezu perfekt, da der Einstieg doch höher ist.. Aber über meinen Prius lasse ich nichts kommen !!! liebe Grüße und vielen Dank an Today Tomorrow Toyota
